Ziel des Lehrgangs ist es, eine berufserfahrene, technische Führungskraft mit umfangreichen Kenntnissen der betrieblichen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge und einen fachlich kompetenten Werksleiter mit Personalverantwortung auszubilden.
Die Lehrgangsteilnehmer/-innen durchlaufen die fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation und handlungsspezifische Qualifikation. Die berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation (Teil 1) wird als separater Lehrgang auch für andere interessierte Teilnehmer/-innen angeboten.
Lehrgangsdauer:
Der Vorbereitungskurs auf die Prüfung zum/zur „Geprüfte(n) Industriemeister/-in, Fachrichtung Elektrotechnik“ wird berufsbegleitend in ca. 1.168 UE (Unterrichtseinheiten) durchgeführt.
Die Ausbildung gliedert sich in drei wesentlichen Bereiche:
- Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation (Ausbildereignungsprüfung – AdA)
- Fachrichtungsübergreifende Qualifikation
- Handlungsspezifische Qualifikation
Die Ausbildung findet jeweils montags und mittwochs von 15:30 Uhr bis 18:45 Uhr sowie samstags von 07:30 Uhr bis 13:30 Uhr (laut Kalenderplan) im Schulungsgebäude des Bildungszentrums Wolfen-Bitterfeld e.V. statt.
Kosten der Vorbereitungslehrgänge:
Die Prüfungsgebühren werden durch die zuständige Stelle (IHK Halle-Dessau) erhoben und sind nicht Bestandteil der Teilnahmegebühren für die Vorbereitungslehrgänge. Finanzielle Förderung ist nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFGB) möglich. Nähere Informationen finden Sie unter www.meister-bafoeg.info
Lehrpersonal:
Als Dozenten betreuen Sie erfahrene, in der Praxis stehende Fachkräfte mit Hoch- bzw. Fachschulabschluss, die über Erfahrungen in der Erwachsenenfortbildung verfügen.
Zugangsvoraussetzungen:
- abgeschlossene elektrotechnische Berufsausbildung und mindestens einjährige Berufspraxis oder
- abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mindestens 18 Monate Berufspraxis oder
- eine mindestens fünfjährige Berufspraxis
Zulassung zur Prüfung:
Die Prüfungszulassung erteilt die IHK Halle-Dessau als zuständige Stelle. Die Beantragung auf Zulassung zur Prüfung erfolgt durch den Teilnehmer.
Prüfungsgegenstand:
Die Vermittlung der Kenntnisse erfolgt auf der Grundlage der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte(r) Industriemeister /-in, Fachrichtung Elektrotechnik“ vom 30. November 2004 und gliedert sich in drei Teile mit folgenden Inhalten:
Teil 1 | Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation (Ausbildereignungsprüfung – AdA) 1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen 2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken 3. Ausbildung durchführen 4. Ausbildung abschließen | ca. 102 UE |
Teil 2 | Fachrichtungsübergreifende Qualifikation 1. Lern- und Arbeitsmethodik 2. Rechtsbewusstes Handeln 3. Betriebswirtschaftliches Handeln 4. Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung 5. Zusammenarbeit im Betrieb 6. Berücksichtigen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten | ca. 317 UE |
Teil 3 | Handlungsspezifische Qualifikation 1.Technik – Infrastruktursysteme und Betriebstechnik 2. Organisation – Betriebliches Kostenwesen – Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme – Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz 3.Führung und Personal – Personalführung – Personalentwicklung – Qualitätsmanagement | ca. 665 UE |